14.8.; 22.22 Uhr:
Die B399 ist weiterhin für den Verkehr gesperrt. Bitte umfahren Sie die Ortschaft Gey weitläufig.
14.8.; 20.28 Uhr:
AufgNoch ein rund der aktuellen Nachfragen und Angebote: Hier finden Hilfsangebote ihren Raum (Öffnet in einem neuen Tab). Alle Menschen, die Hilfe anbieten können oder benötigen, können sich hier online registrieren, damit wir die Anfragen koordinieren können. Vielen Dank!
14.8.; 20.10 Uhr:
Im Rahmen des Einsatzes beim Großbrand in Hürtgenwald sind fünf Einsatzkräfte verletzt worden.
14.8.; 19.23 Uhr:
Menschen, die wichtige Medikamente in ihren Wohnungen oder Häusern in Gey vergessen haben, können zur Förderschule Athenée Royal nach Düren fahren, Rudolf-Diesel-Straße 19, und sich dort melden. Boten der Hilfsdienste werden dies aufnehmen und mit den Menschen bei Bedarf in ihre Wohnung/ihr Haus fahren. WICHTIG: Schlüssel dabei haben.
14.8.; 19 Uhr:
Forstministerin Silke Gorißen hat sich am Nachmittag ein Bild von der Lage vor Ort gemacht und den Einsatzkräften sowie den Land- und Forstwirtinnen und -wirten gedankt: „Der große Dank gilt allen Einsatzkräften, die unter schwierigsten Bedingungen gegen diesen Waldbrand kämpfen und Außergewöhnliches leisten, um die Flammen einzudämmen und Menschen, Tiere und Natur zu schützen. Mein Dank gilt ebenso den Landwirtinnen und Landwirten, die mit Grubbern und Güllefässern helfen, Brandschneisen zu schaffen und Wasser bereitzustellen, um die Arbeit der Feuerwehr zu unterstützen. Diese praktische Hilfe ist in einer solchen Lage von unschätzbarem Wert.“
Weiter sagte die Ministerin: „Außerdem danke ich den Forstleuten, die ihre Wälder und die örtlichen Gegebenheiten kennen, die Einsatzkräfte beraten und mit ihrer Erfahrung einen wichtigen Beitrag zur Brandbekämpfung leisten. Was hier geleistet wird, zeigt eindrucksvoll, was möglich ist, wenn alle an einem Strang ziehen. Dafür gebührt allen Beteiligten mein aufrichtiger Dank und mein größter Respekt.“
Darüber hinaus wiederholte sie ihren Appell an die Bevölkerung: „Bitte halten Sie sich in diesen Tagen nicht im Wald auf. So können wir ihn am besten schützen. Seien Sie vorsichtig und melden Sie sofort jede Beobachtung! Wenn Sie Rauch oder Feuer sehen, wählen Sie sofort den Notruf 112.“
Derzeit gilt für nahezu die gesamte Landesfläche der Waldbrandgefahrenindex 4 von 5 möglichen Stufen.
14.8.; 18 Uhr:
Aktuell sind 400 Einsatzkräfte vor Ort. Sie setzen sich zusammen aus der Feuerwehr, der Polizei, der Bundeswehr, Wald & Holz, den Hilfsorganisationen wie THW, Johannitern, Maltesern und dem DRK. Zudem sind viele freiwillige Helfer im Einsatz und unterstützen. Unter ihnen insbesondere Land- und Forstwirte, die mit ihren Maschinen, ihrer Expertise und Möglichkeiten enorm helfen.
Bis einschließlich Montagmorgen ist die Bereitschaft von Einsatzkräften durchgetaktet, sodass das Feuer auch in der Nacht bekämpft werden kann. Schwierigkeiten ergeben sich in der Dunkelheit und bei zu hoher Rauchentwicklung. Dann können Löschhubschrauber nicht mehr fliegen. Aufgrund von beleuchteten Fahrzeugen und anderen Leuchtmitteln wird die Nacht über aber weiterhin vom Boden aus gegen das Feuer gearbeitet. Aktuell gibt es eine Mischung aus Boden- und Wipfelfeuern.
14.8.; 17.37 Uhr:
Durch ein weiteres Brandereignis im Hohen Venn kommt es im Bereich Monschau zu einer Geruchsbelästigung. Es besteht keine Gefahr. Meiden Sie das betroffene Gebiet, schließen Sie Fenster und Türen und schalten Sie Lüftungen und Klimaanlagen aus.
14.8.; 17.35 Uhr:
Der Kreis Düren hat soeben eine Hotline für besorgte Bürgerinnen und Bürger freigeschaltet. Dies dient unter anderem dazu, die Leitstelle des Kreises zu entlasten. Rufen Sie bitte zunächst hier an: 02421/221011999, wenn es sich nicht um einen akuten Notfall handelt. Die Erreichbarkeit ist heute, 14. August, bis 22 Uhr, und am Samstag und Sonntag von 8 bis 18 Uhr.
14.8.; 17.30 Uhr:
Im Netz verbreiten sich Informationen über brennende Häuser. Wir können dies NICHT bestätigen. Das Feuer befindet sich immer noch 150 bis 200 Meter von Gey entfernt. Weitere Ortschaften sind nicht betroffen und werden auch nicht evakuiert.
14.8.; 17.10 Uhr:
Entgegen einiger Meldungen im Netz wurde Straß bislang nicht evakuiert. Lediglich die Anlaufstelle für Betroffene ist von Straß nach Düren verlegt worden (Förderschule Athenée Royal, Rudolf-Diesel-Straße 19).
Die Anwohnerinnen und Anwohner aus Gey werden diese Nacht nicht zurückkehren können. Wir bitten darum, die Anlaufstelle aufzusuchen oder bei Verwandten, Bekannten oder Freunden unterzukommen.
14.8.; 16.40 Uhr:
Einsatzkräfte haben im Verlauf des Waldbrandes Explosionen von Weltkriegsmunition wahrgenommen.
Zudem wurde mit Gegenfeuern gearbeitet, um den Brand einzudämmen.
14.8.; 15.50 Uhr:
Weitere Kräfte sind zur Unterstützung angefordert. Neben allen Bürgerinnen und Bürgern wurden und werden auch Tiere in Gey evakuiert.
14.8.; 15.40 Uhr:
Aktueller Hinweis: Die Anlaufstelle für Bürgerinnen und Bürger in Straß wurde verlegt. Alle Betroffenen wenden sich bitte an die Förderschule Athenée Royal in Düren, Rudolf-Diesel-Straße 19.
14.8.; 15.20 Uhr:
Die Löscharbeiten in Hürtgenwald halten an. Schwerpunkt der Löschmaßnahmen ist nach wie vor, dass ein Übergreifen der Flammen auf den Ortsteil Gey verhindert wird. Aktuell ist das Feuer noch 150 bis 200 Meter entfernt.
Die Lage ist dynamisch, da sich der Wind dreht. Mehrere Löschhubschrauber sind im Einsatz.
Um auf alle möglichen Szenarien vorbereitet zu sein, werden Vorkehrungen getroffen, falls Evakuierte auch in der Nacht noch nicht zurück in ihre Wohnungen und Häuser können. Weitere Informationen dazu werden zeitnah mitgeteilt.
14.8.; 12 Uhr:
Der Kreis Düren hat für Spontanhilfe ein Formular auf seiner Webseite eingerichtet. Wer Hilfe sucht oder Hilfe anbietet, kann sich dort registrieren. Hier geht es zum Formular (Öffnet in einem neuen Tab). Dort werden alle Angebote gebündelt und koordiniert.
14.8.; 11.35 Uhr:
Derzeit sind Wasserwerfer im Einsatz. Diese dämmen das Feuer von der Seite aus ein. Hubschrauber löschen weiterhin von oben. Anlaufstelle für Bürgerinnen und Bürger ist die Förderschule Athenée Royal in Düren, Rudolf-Diesel-Straße 19.
14.8.; 11.10 Uhr:
Ab sofort (Stand 14.8.) sind die Ausfahrten von der A4 in den Anschlussstellen Düren und Langerwehe gesperrt. Aufgrund des Waldbrandes in der Gemeinde Hürtgenwald werden die Ausfahrten als Rettungszufahrten für die Einsatzkräfte benötigt. Derzeit kann keine Dauer der Sperrung genannt werden.
Sowohl die A4 zwischen Düren und Langerwehe als auch die Auffahrten auf die A4 in den Anschlussstellen Düren und Langerwehe sind weiterhin geöffnet. Dies teilte die Autobahn GmbH des Bundes nun mit.
14.8.; 10.40 Uhr:
In der Stadt Düren im Bereich Gürzenich, Derichsweiler, Rölsdorf, Birgel, Lendersdorf, Konzendorf, Echtz, Mariaweiler, Merken und Berzbuir kommt es durch den Brand in Hürtgenwald zu Geruchsbelästigung und Rauchniederschlag. Gesundheitliche Beeinträchtigungen können nicht ausgeschlossen werden. Bitte begeben Sie sich in dem betroffenen Bereich sofort in geschlossene Räume. Schließen Sie vorsorglich Fenster und Türen und schalten Sie Klima- und Lüftungsanlagen ab. Lassen Sie das Radio eingeschaltet und achten Sie auf die Durchsagen. Informieren Sie auch Ihre Nachbarn.
14.8.; 10.32 Uhr:
Aufgrund der Dynamik der Lage werden derzeit alle Evakuierten, die sich in der Grundschule Straß und dem Sport- und Schützenheim eingefunden haben, nach Düren zur Förderschule Athenée Royal des Kreises Düren gebracht. Diese befindet sich an der Rudolf-Diesel-Straße 19.
14.8.; 9.20 Uhr:
Insgesamt sind nun mehr als 200 Einsatzkräfte vor Ort. Landwirte helfen und besorgen Wasser. Auch Mitarbeitende des Forst sind vor Ort und unterstützen den Kreis Düren, die Bundeswehr, Polizei und das Land NRW.
Hubschrauber löschen von oben, zwei weitere von der Bundeswehr und einer vom Land sind auf dem Weg zum Einsatzgebiet. Sie tanken Wasser in einem großen Becken oder den umliegenden Talsperren.
Insgesamt ist die Lage dynamisch und abhängig von der Richtung des Windes.
14.8.; 8.50 Uhr:
Auch Landwirte vor Ort unterstützen die Löscharbeiten. Wir möchten uns schon jetzt bei allen Helferinnen und Helfern und Einsatzkräften bedanken.
Gey ist evakuiert
14.8.; 8.10 Uhr:
Der Waldbrand im Hürtgenwald breitet sich schnell aus. Inzwischen stehen rund 300 Hektar in Flammen. Die Löscharbeiten laufen auf Hochtouren. Der Ortsteil Gey ist nun evakuiert.
Aufgrund der schnellen Ausbreitung des Feuers und der Nähe zur Ortschaft Gey mussten alle Anwohnerinnen und Anwohner ihre Wohnungen und Häuser verlassen. Der Kreis Düren hat zudem den Krisenstab einberufen. Landrat Dr. Ralf Nolten, Kreisbrandmeister Karlheinz Eismar und Bürgermeister Stephan Cranen sind seit der Nacht vor Ort.
Zahlreiche Einsatzkräfte aus dem gesamten Kreisgebiet, Hilfsorganisationen wie das Technische Hilfswerk (THW), das Deutsche Rote Kreuz (DRK), Malteser, die Bundeswehr und überregionale Hilfe sind bereits vor Ort. Insgesamt sind seit Ausbruch des Feuers rund 300 Kräfte im Einsatz. Insgesamt werden drei Hubschrauber bei den Löscharbeiten von oben unterstützen. Auch zwei Panzer der Bundeswehr sind im Einsatz. Schneisen im Waldgebiet wurden gezogen und sollen die Ausbreitung des Feuers eindämmen.
Anlaufstelle für die Evakuierung ist die Grundschule in Straß, Hormer Straße 5, sowie das Sport- und Schützenheim in direkter Nähe.
Sollte persönlich Hilfe benötigt werden, können sich Betroffene in Hürtgenwald unter 02429/3090 melden.
B399 für den Verkehr gesperrt
14.8.; 7.15 Uhr (Stand 13.8. - Info der Gemeinde Hürtgenwald)
In der Nähe von Großhau und Gey ist derzeit ein Waldgebiet von rund 25 Hektar von einem Waldbrand betroffen. Aufgrund der Gefahrenlage wurde die Großschadenslage ausgerufen, wie die Gemeinde Hürtgenwald mitteilt.
Landrat Dr. Ralf Nolten, Kreisbrandmeister Karlheinz Eismar, Bürgermeister Stephan Cranen sowie zahlreiche regionale und überörtliche Einsatzkräfte sind vor Ort und koordinieren die erforderlichen Maßnahmen.
Die B399 liegt im Einsatzgebiet und ist für den Verkehr gesperrt.
Die Bevölkerung wird dringend gebeten, sich von der Einsatzstelle fernzuhalten. Dies dient sowohl der eigenen Sicherheit als auch dazu, den Einsatzkräften ein ungehindertes und sicheres Arbeiten zu ermöglichen.
Derzeit wird der Ort Gey evakuiert.
Weitere Informationen werden nach Lageentwicklung bekanntgegeben.




